#04 - Der Europapokal 1968 und warum Union daran nicht teilnehmen durfte
Shownotes
Nach dem Einmarsch von Truppen der Staaten des Warschauer Vertrages protestieren westeuropäische Vereine dagegen, im Europapokal gegen Vertreter dieser Staaten anzutreten. Daraufhin werden Partien neu ausgelöst und treten letztlich die Vertreter der DDR, Polens, der Sowjetunion, Bulgariens und Ungarns nicht an - und Union kann deshalb nicht zum ersten Mal in einem echten Europäischen Wettbewerb spielen.Links/Quellen:
Beschreibungen der Geschichte von Unions Nichtteilnahme am Europapokal:
- Von Gerald Karpa in der Zeitschrift ‚Horch und Guck‘, online archiviert in der wayback machine
- Auf Unions Webseite
- In einem Interview mit Jimmy Hoge
Zu den Hintergründen des Prager Frühlings:
Zum Rest der Europapokalsaison 1968/69:
- Slovan Bratislava ( Wikipedia)
- Spartak Trnava ( Wikipedia)
- FK Bor ( Wikipedia)
- Das Finale zwischen Bratislava und Barcelona in voller Länge
In der Folge ist uns leider ein kleiner Fehler unterlaufen: Wir sagten, dass die jugoslawischen Vereine trotz des blockfreien Status des Landes als Osteuropäisch behandelt worden seien. Das stimmt nicht ganz, denn in der Tat ist mit Jugoslawien widersprüchlich umgegangen worden: während die Partie zwischen Jena und Crvena Zvezda neu beibehalten wurde, wurde eben Union-Bor neu ausgelost.
Zu anderen Verbindungen des Prager Frühlings zum Sport
- Der Independent über den Auftritt von (Langstreckler!) Emil Zatopek
- Die Rolle von Eishockey im Tschechischen/Tschechoslowakischen Bewusstsein (in der PragerZeitung)
- DLF Kalenderblatt
- Der Spiegel 1969 über den Sport im Nachhinein des Prager Frühling